Perspektivenwechsel mit Kunst.
Donnerstag, 20. August 2009 | Veröffentlicht in Internationale Innovation, Regionale Innovation
Hermine Arnold im Gespräch mit regionalen Innovatoren
Herr DI Heimo Reicher ist Geschäftsführer der Vescon Systemtechnik GmbH. in Gleisdorf / Albersdorf. Vescon besteht aus 6 Gesellschaften mit Standorten in Deutschland und der Slowakei. Der Standort Gleisdorf ist auf Sondermaschinenbau und Software-Entwicklung spezialisiert und beschäftigt derzeit 31 Mitarbeiter, davon 2 Lehrlinge. Das Team um Herrn Reicher beschäftigt sich mit Individuallösungen, von der Idee bis zur schlüsselfertigen Übergabe von Anlagen und Software-Systemen im Betrieb des Kunden. Deswegen könnte man jede einzelne Vescon Anlage bzw. Software als Innovation betrachten, weil mit jeder neuen Entwicklung neue Kundenanforderungen gelöst werden. Für Herrn Reicher ist aber die wahre Innovation von Vescon die Integration von Kunst in die Kunden-kommunikation.
Was hat Technik mit Kunst zu tun? Die Kunst erlaubt einen Perspektivenwechsel, fernab der Technik-Welt und ermöglicht Kommunikation auf einer tieferen, menschlichen Ebene. Sie erlaubt es, Menschen auf andere Weise anzusprechen und mehr über den “Menschen” zu erfahren, der hinter dem Mitarbeiter, hinter dem Kunden oder dem Gast steckt.
Das obige Bild “Kein Ende vom Anfang” erstreckt sich über 19m x 1m. Das Gesamtbild besteht aus 267 einzelner Porträts, die wiederum in mehrlagiger Malerei vernetzt worden sind. Das Werk wurde nach seiner Präsentation wieder in die Einzelarbeiten geteilt und an 267 Partner von VESCON übergeben, die nun an verschiedensten Orten ihren Platz (als ein Teil vom Ganzen) haben. Um dem Werk eine Zeitdimension zu geben (Kunstgeschichte) möchte der Künstler nach 20 Jahren die Porträts wieder zu einem Werk vereinen.



